Robert Dean Stockwell war ein US-amerikanischer Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler mit einer über 70-jährigen Karriere. Als Kinderdarsteller bei Metro-Goldwyn-Mayer erlangte er erstmals öffentliche Aufmerksamkeit durch Filme wie „Anchors Aweigh“ (1945), „The Green Years“ (1946), „Gentleman's Agreement“ (1947), „The Boy with Green Hair“ (1948) und „Kim“ (1950). Als junger Erwachsener spielte er eine Hauptrolle in der Broadway- und der Verfilmung von „Compulsion“ (1957 bzw. 1959). 1962 verkörperte er Edmund Tyrone in der Verfilmung von „Long Day's Journey into Night“, wofür er zwei Auszeichnungen als Bester Schauspieler bei den Filmfestspielen von Cannes erhielt. Für seine Hauptrolle in der Verfilmung von D. H. Lawrences „Söhne und Liebhaber“ aus dem Jahr 1960 wurde er für einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einem Filmdrama nominiert. Er spielte Nebenrollen in Filmen wie „Dune“ (1984), „Paris, Texas“ (1984), „Leben und Sterben in L.A.“ (1985), „Blue Velvet“ (1986), „Beverly Hills Cop II“ (1987) und „Tucker – Der Mann und sein Traum“ (1988). Für seine Leistung in „Die Mafiosi-Braut“ (1988) erhielt er weitere Kritikerlob und wurde für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert. Anschließend wirkte er in Filmen wie „The Player“ (1992), „Air Force One“ (1997), „Der Regenmacher“ (1997) und „Der Manchurian Kandidat“ (2004) mit. Nach seinen Rollen in „Zurück in die Vergangenheit“ und „Kampfstern Galactica“ war er auf zahlreichen Science-Fiction-Conventions zu sehen. 2015 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen von der Schauspielerei zurück und widmete sich fortan der Bildhauerei und anderen visuellen Künsten.